Datenskandal: Google speichert W-Lan Passwörter unverschlüsselt

wie der Spiegel am 17.07. berichtet, speichert Google alle W-Lan-Passwörter in eigenen Datenbanken. Dies ermöglicht also den Behörden, die Zugriff auf diese Daten erhalten können, daß Ablauschen Ihrer W-Lan-Internet-Anschlüsse vor Ort.

Google-Street-View scannt bereits seit mehreren Jahren, wo sich W-Lan-Anschlüsse befinden und deren IDs. Mobilfunkgeräte, die mit dem Betriebssystem Android ausgestattet sind, übertragen die Zugangsdaten Ihres privaten W-Lan-Routers, über den Sie sich mit Ihrem Mobilfunkgerät verbinden, an Google und daß unverschlüsselt!

Was läuft ab?

Nicht jeder, aber sehr viele Handy-Nutzer verfügen über Handys, die mit dem Betriebssystem Android ausgestattet sind. Sie können darüber im Internet surfen oder z.B. den schönen Dienst WhatsApp oder auch Facebook, egal was, online und überall , meist über das UMTS/G3/G4-Netz nutzen. Zuhause dagegen nutzen die Anwender oftmals den Zugang über ihr W-Lan (drahtlose Verbindung zum Internet), weil dies in der Regel günstiger ist. Dazu geben die Anwender auf dem eigenen Handy, nur einmal ein Passwort ein, damit der eigenen Router die Verbindung nach außen, zuläßt.

Nach Eingabe des Passwortes vom W-Lan-Routers, wird dieses aber nicht nur im Handy gespeichert, sondern es wird durch einen „angeblichen Fehler“, in die Datenbanken von Google unverschlüsselt übertragen und dort gespeichert!

Wie gefährlich ist das?

Dies ist so gefährlich, daß daraufhin die Universität Passau, die Nutzung jeglicher Google-Dienste gesperrt hat! Man sieht also ganz deutlich die Tragweite!

In Firmen, in denen Datensicherheit an oberster Stelle steht, ist garantiert nicht gewollt, daß über frei zugängliche Passwörter, sich irgendwelche Dritte ins Firmennetzwerk einloggen und dort alles ausspionieren können.

Internet-Kunden rät Google in den eigenen Seiten, man sollte das Kennwort des W-Lan-Routers geheim halten und selbst überträgt dieser Riese die Kennwörter unverschlüsselt in eigene Datenbanken und wie bekannt geworden, läßt den Zugriff durch NSA auf diese Daten zu!

Straftaten über das fremde W-Lan:

Erinnern wir uns an die Prozesse, die gegen diverse Bürger in Deutschland geführt wurden, weil zum Beispiel Fremde, den W-Lan-Anschluß mit benutzt und dann darüber z.B. Musik- oder Videodownloads durchgeführt haben. Da wurde ältere Damen oder Eltern verknackt und niemand konnte sich erklären, warum jemand den W-Lan-Anschluß mitbenutzen konnte. Angeblich hätte der Internet-Benutzer das Kennwort herausgegeben oder nicht richtig gesetzt und jetzt kommt heraus, daß unsere Passwörter einfach ohne Kenntnis davon, unverschlüsselt an andere Systeme übertragen wurden und noch werden!

Diese großen Firmen, wie Google und Co. bringen uns normale Internet-Nutzer in „Teufels-Küche“ – man macht mit uns, was man will und deren Reaktion ist oft nur „Achselzucken“ – so ist daß eben „Eltern haften für Google

3 Gedanken zu „Datenskandal: Google speichert W-Lan Passwörter unverschlüsselt

  1. Jeder sollte sich im Klaren darüber sein, dass das Geschäftsmodell von Google auf dem Handel mit Daten basiert, da sich dieses Unternehmen hauptsächlich aus Werbeanzeigen finanziert, im Gegensatz z. B. zu Apple und Microsoft, die ihre Gewinne aus dem Verkauf von Hard- und Software generieren. Nicht dass man denen nun blind vertrauen könnte, aber das Geschäftsmodell von Google schließt Datensparsamkeit per se aus. Die sind an einem wirksamen Schutz der Daten ihrer User gar nicht ernsthaft interessiert, weil das ihrem Geschäftsmodell abträglich wäre. Google betreibt inzwischen ein halbes Dutzend verschiedener Dienste, die allesamt auf Android-Handys verfügbar, eng miteinander verzahnt sind und von den Nutzern in der Regel auch verwendet werden. Damit kann Google ein komplettes Profil eines Android-Users anlegen und das dann unverschlüsselt „Kunden“ wie der NSA zur Verfügung stellen. Prost Mahlzeit!

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